PRESSE

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Pressemeldung vom 30. Juni 2013

 

Leubener Personenversenkung
Das Förderforum der Staatsoperette Dresden 
vergab den Erfinderpreis „Hinter den Kulissen“

 

Am Sonntag, 30. Juni, zum traditionellen Sommerfest, das die Mitglieder des Förderforums der Staatsoperette gemeinsam mit dem Ensemble feierten, übergab Frau Dr. Marlies Volkmer, stellvertretende Vorsitzende des Vereins, eine ganz besondere Auszeichnung: 

Werkstatt-Produktionsleiter Marcus Großer und der Leiter der Schlosserei Jörg Danke erhielten den Erfinderpreis „Hinter den Kulissen“ für ihre Entwicklung der sogenannten „Leubener Personenversenkung“.
 

Die vom Förderforum der Staatsoperette Dresden e.V. ausgelobte Ehrung wird für außerordentliche Leistungen im Bereich der Ausstattung und der technischen Abteilungen vergeben und ist mit 300 € pro Person dotiert. 

 

Die „Leubener Personenversenkung“ kommt in der Inszenierung „Der Zauberer von Oz“ zum Einsatz und wird gebraucht, um die Böse Hexe des Westens, die von Dorothy und ihren Freunden besiegt wurde, effektvoll auf offener Bühne verschwinden zu lassen. In Theatern mit einer Personenversenkung kein Problem, aber die Staatsoperette hat keine Unterbühne. So haben Marcus Großer und Jörg Danke gemeinsam an einer Möglichkeit getüftelt, die Hexe sichtbar verschwinden zu lassen. Das Ergebnis ist die mit einem Schuss Ironie benannte „Leubener Personenversenkung“. Sie funktioniert folgendermaßen: In einer Tonne bewegt sich ein Kolben als Plattform vertikal in Laufschienen. Der Kolben wird in der vertikalen Richtung mittels einem sogenannten Luftwagenheber (Gummiballon mit Ventil) auf und ab bewegt. Wenn der Ballon mit Luft gefüllt ist, steht die Plattform in der oberen Position. Auf der Plattform steht die Hexe. Durch das Öffnen des Ventils entweicht die Luft aus dem Wagenheber, und die Plattform fährt nach unten. So kann die Hexe 70 cm in die Tonne einfahren. Zugleich duckt sich die Hexe innerhalb der Tonne noch weit nach unten. Im Ergebnis entsteht der Eindruck, dass die Hexe im Boden versinkt.