OPERETTENBALL 2016

DIE GOLDENEN ZWANZIGER
Freitag, 11. März 2016, 19.30 Uhr 
Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden

Das Ensemble der der Staatsoperette Dresden nahm die Gäste mit in die wohl glanzvollste und bunteste Zeit des letzten Jahrhunderts, die "goldenen Zwanziger".  Besonders in der pulsierenden Metropole Berlin blühten das Kultur- und Nachtleben auf. Aus Amerika schwappten die Jazz-Welle herüber und ließ glamouröse Tanzpaläste, Revue-Theater und Clubs wie Pilze aus dem Boden schießen. Bei den neuen Modetänzen Charleston und Shimmy kamen sich die Geschlechter deutlich näher als beim Walzer. Auch die Röcke wurden kürzer, die „Dame von Welt“ trug Bubikopf und rauchte in der Öffentlichkeit. Fritzi Massary und Richard Tauber waren die Stars auf den Operettenbühnen, Josephine Baker erregte mit ihrem Bananenröckchen gewaltiges Aufsehen und die Comedian Harmonists hatten mehr Fans als heutige Boygroups. Jazz und Swing fanden auch Eingang in die Operetten-Partituren von Emmerich Kálmán, Eduard Künneke oder Ralph Benatzky, deren Melodien die neuen Medien Grammophon und Radio in alle Haushalte trugen.