FÖRDERPREISE DES FÖRDERFORUMS

Ehrenpreis des Förderforums 2016

Helma Orosz, Schirmherrin der Spendenaktion "Ihr Name auf einem Stuhl"

Helma Orosz erhielt im Rahem der diesjährigen Spenden-Matinee den Ehrenpreis »Eliza«, eine neu gestiftete Auszeichnung des Förderforums der Staatsoperette Dresden. Überreicht wurde dieser von Prof. Dr. Werner J. Patzelt, dem Vorsitzenden des Förderforums, Er würdigte damit das persönliche erfolgreiche Engagement von Helma Orosz, die als Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Dresden die Realisierung des Neubaus der Staatsoperette aktiv vorangetrieben hat.
In der Namensgebung des Preises verbindet sich das Schicksal des Blumenmädchens Eliza Doolittle aus dem Musical »My Fair Lady« mit dem Schicksal der Staatsoperette Dresden: Ähnlich wie Eliza – die, aus der Gosse aufsteigend zur Dame von Welt und Lebenspartnerin von Professor Higgins wird – hat die Staatsoperette im 69. Jahr ihres Bestehens den Weg vom Nachkriegsprovisorium im ehemaligen Vorstadtballsaal in die Neue Mitte Dresdens genommen. Man könnte auch sagen: vom Stiefkind der Musen zur Diva, oder: vom Aschenputtel zur Prinzessin.
Der Ehrenpreis wurde im Rahmen eines Künstlerwettbewerbs in Zusammenarbeit mit der Ostrale geschaffen, an dem sich 17 Künstler beteiligt haben. Als Sieger dieses Wettbewerbs ging der Dresdner Künstler Frank Hruschka hervor , der in seiner Gestaltung die unterschiedlichen Bau-Materialen, Strukturen und Farben der neuen Staatsoperette vereint – Stahl, Backsteinziegel, Glas, weiße und magenta Flächen – und zudem eine in Glas geschliffene Eliza. Hruschka zeigt. Frank Hruschka arbeitet seit 1990 als freiberuflicher Maler und Grafiker in Dresden.

 

Preisträger "Hinter den Kulissen" 2016

Mario Radicke, Technischer Direktor der Staatsoperette Dresden

Der Preis »Hinter den Kulissen« ging an diesem Vormittag an Mario Radicke. Seit 2000 ist er Technischer Direktor der Staatsoperette Dresden und wurde mit seinem großen Erfahrungsschatz und seinem breiten Fachwissen zum wichtigsten Partner der STESAD GmbH bei der Verwirklichung des Neubaus der Staats-operette. Er war Mitglied der Jury, die vier umfangreiche Projekte zu prüfen und zu beurteilen hatte.
Die sicherlich größte Verantwortung übernahm Mario Radicke in den Verhandlungen zwischen der STESAD GmbH und der Züblin AG, in denen es darum ging, das Projekt dem gesetzten finanziellen Rahmen anzupassen und trotzdem ein Maximum für die Staatsoperette herauszuholen. Außerdem begleitete der erfahrene Theatermann die Realisierung, indem er täglich auf der Baustelle war und sich so der Überwachung des Neubaus mit hohem Engagement widmen konnte.
Der gelernte Elektriker begann 1978 an die Staatsoperette Dresden als Beleuchter. Hier arbeite er nach einer Ausbildung 12 Jahre als leitender Beleuchtungsmeister und war während dieser Zeit für die Beleuchtungseinrichtungen sämtlicher Neuinszenierungen des Hauses verantwortlich. Höhepunkte dieser künstlerisch-technischen Laufbahn waren für ihn unter anderem die deutsche Erstaufführung des Webber-Musicals „Aspects of Love“ (1997) und im Jahr 2000 die Uraufführung des Opernmusicals „Rasputin“ (Plangg/Forche). 2000 legte er seine Bühnenmeister-Prüfung erfolgreich ab und nahm eine neue Herausforderung an: Für Leonard Bernsteins komische Operette „Candide“ (Premiere an der Staatsoperette im Juni 2007) entwarf er das Bühnenbild.Seit 2006 besitzt Mario Radicke einen Lehrauftrag im Fachbereich Theatermaler/Theaterplastiker an der Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Dieser Preis, ein ca. 25 cm hoher, quaderförmiger Turm aus durchbrochenem Cortenstahl, wurde von Georg Lisek gestaltet. Lisek studierte u.a. an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und ist seit 2016 Lehrbeauftragter an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale.

Preisträger Nachwuchskünstler

2016 Maria Perlt - Sopran


Am 10. Januar – während der Konzert-Matinee zum Operetten-Neubau – wurde Maria Perlt, Solistin an der Staatsoperette Dresden, mit dem Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Diese vom Förderforum der Staatsoperette initiierte Ehrung wurde zum dritten Mal an herausragende Nachwuchstalente des Hauses vergeben.
Den mit 1.000 € dotierten Preis überreichte zur Vorstellung der Vorsitzende des Fördervereins Prof. Dr. Werner J. Patzelt gemeinsam mit Intendant Wolfgang Schaller. Doch bevor Maria Perlt, zu ihrer großen Überraschung, den Preis erhielt, brillierte die junge Sopranistin zur Matinee mit „Glitter and Be Gay“ – der Koloraturarie der Cunegonde aus Bernsteins „Candide“ auf der Bühne.
Maria Perlt wurde in Berlin geboren und absolvierte ihr Gesangs-studium von 2007 bis 2012 an der Dresdner Musikhochschule. Sie bestritt zahlreiche Konzerte, unter anderem mit dem Sächsischen Vocalensembles, dem Dresdner Kreuzchor und der Singakademie Dresden. Gastspiele führten sie an Serkowitzer Volksoper, die Kammeroper München und die Dresdner Musikfestspiele. Von 2013 bis 2015 war Maria Perlt am Stadttheater Pforzheim engagiert und dort u.a. als Oscar in „Un ballo in maschera“, Despina in „Così fan tutte“, Olympia in „Hoffmanns Erzählungen“ oder Blondchen in „Die Entführung aus dem Serail“ zu sehen.
Seit März 2015 gehört Maria Perlt zum Solisten-Ensemble der Staatsoperette Dresden. Hier überzeugte das Ausnahmetalent stimmlich und darstellerisch mit ihren Interpretationen der Königin der Nacht in „Die Zauberflöte“, der Adele in „Die Fledermaus“ oder auch in jüngster Vergangenheit in der Rolle der Schwanenprinzessin in „Das Märchen vom Zaren Saltan“.                     Foto: Michael Schmidt

2015: Jannik Harneit

2012: Olivia Delauré

Preisträger Publikumsliebling

2011: Ingeborg Schöpf