Bis dich zum neuen Leben ein Kuss erweckt ...                  

Johann Strauss »Eine Nacht in Venedig«

 

Erwecken Sie mit Ihrer Spende große Gefühle, prächtige Kostüme und unvergessliche Melodien zum Leben und unter-stützen Sie die Staatsoperette Dresden auf ihrem Weg ins Zentrum!

 

Geschafft - die Operette ist endlich im Zentrum

 

Im Rahmen einer feierlichen Eröffung hieß es am 16. Dezember 2016 im Beisein von fast 1000 geladenen Gästen endlich "Licht an" für die neue Staatsoperette und das Theater der jungen Generation im Kraftwerk Mitte. Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der sächsische Innenminister Makus Ulbig lobten das vielfache Engagement der Dresdner für das neue Haus im Zentrum der Stadt. Professor Wolfgang Schneider von der Universität Hildesheim bemühte sogar mehrfach Karl Valentin für die ironische Überlegung, ob nicht analog zur Schulpflicht auch eine Kulturpflicht sinnvoll sei. Für Dresden dürften Gedanken in dieser Richtung vollkommen überflüssig sein, wenn auch  nur etwa 10 Prozent der Bevölkerung aktiv am Kulturleben teilnehme. Damit haben die Künstler und Mitarbeiter der beiden Theater offiziell ihre neue Spielstätten und damit auch die Verantwortung übernommen, dem neuen Haus das Leben einzuhauchen, das die sowohl die Dresdner als auch die vielen Touristen erwarten dürfen. Zwei zu Recht stolze Intendanten, Felicitas Loewe und Wolfgang Schaller, steuerten symbolisch zum Abschluss des Festatktes ihre Ingredenzien für viele erfolgreiche Inszenierungen im neuen Haus bei.

Zwei Tage später hatten dann im Rahmen der zweiten Premiere von "Orpheus in der Unterwelt" die 540 Stuhlspender die Gelegenheit, zum ersten Mal von ihrem "eigenen" Stuhl aus eine Aufführung der Staatsoperette zu erleben. Die vom Förderforum der Staatsoperette Dresden initiierte Aktion „Ihr Name auf einem Stuhl“ unter der Schirmherrschaft der ehemaligen Oberbürgermeisterin Helma Orosz existiert seit 2009 und ermöglichte die Anschaffung einer modernen mobilen Akustik für die Musical-Aufführungen der Staatsoperette.

Überschrift

10 JAHRE FÖRDERFORUM

„Es bleibt Fakt, die Operette bleibt für Dresden erhalten, weil eine Kunst- und Kulturstadt wie Dresden ohne sie undenkbar ist.“ Mit diesem Statement erinnerte der Gründungsvorsitzende Michael Grötsch an die Gründung des Fördervereins zum Erhalt der Staatsoperette vor genau 10 Jahren. Dies nahm das Förderforum der Staatsoperette Dresden zum Anlass, am 10. November 2012 sowohl mit den Mitgliedern als auch mit Mitarbeitern und Künstlern des  Ensembles das zehnjährige Bestehen zu feiern. Zum Beginn der Vorstellung „Im weißen Rössl“ gratulierte Kulturbürgermeister Dr. Ralf Lunau dem Verein zum erfolgreichem Einsatz für die Staatsoperette. Dabei gab er ein klares Bekenntnis zum Neubau ab, indem er der Hoffnung Ausdruck verlieh, in absehbarer Zeit das Publikum im Kulturkraftwerk Mitte begrüßen zu können. Im Anschluss an die Vorstellung überreichte die stellvertretende Vorsitzende Dr. Marlies Volkmer dem Solohornisten des Orchesters der Staatsoperette Dresden, Martin Brandenburger, den diesjährigen Förderpreis für Nachwuchskünstler. Der junge Musiker, dem die Überraschung ins Gesicht geschrieben stand, bedankte sich für große Ehre, die diesmal einem Künstler zu Teil wurde, der nicht auf der Bühne wirkt. Im Anschluss dankte Marlies Volkmer beim Empfang für die Mitglieder des Förderforums in der Kantine neben den Kollegen im Vorstand des Vereins vor allem auch den Mitarbeitern der Staatsoperette, die mit ihrem Tarifverzicht wesentlich dazu beitrügen, das erklärte Ziel des Förderforums, den Umzug der Staatsoperette in das Zentrum, in absehbarer Zeit Realität werden zu lassen. Intendant Wolfgang Schaller bedankte sich bei Michael Grötsch, nunmehr Wirtschafts- und Kulturbürgermeister in Mannheim,  für die weitsichtige Gründung des Vereins in einer Zeit, als die Existenz der Staatsoperette auf Messers Schneide stand. Er würdigte aber auch die immensen Anstrengungen aller Freunde und Förderer der Staatsoperette für den Umzug ins Zentrum und erinnerte auch an die breite Unterstützung und Sympathie der Dresdner Bevölkerung für „ihre“ Staatsoperette.

Fotograf: Stephan Floß

BEKENNTNIS

Helma Orosz
Oberbürgermeisterin der
Stadt Dresden a. D.

Schirmherrin des Projektes
„Operette im Zentrum“

Musikalisches Volkstheater auf höchstem Niveau
Sie bekennt sich zu dem neuen Haus: „Seit Jahren entstehen bei der Staatsoperette Dresden Inszenierungen auf höchstem Niveau. Mit der Operette im Zentrum hat das Ensemble nun eine Spielstätte erhalten, die dieses Niveau widerspiegelt.“

Im Rückblick auf 69 Jahre Staatsoperette und über zehn Jahre Förderforum zeigt sich das große Engagement der Künstlerinnen und Künstler für ihr Publikum ebenso, wie die Liebe der Dresdnerinnen und Dresdner zu diesem Ensemble. Die Staatsoperette ist seit 69 Jahren mit der Geschichte Dresdens verwurzelt. Als wichtige Kulturinstitution prägt sie das musikalische Schaffen und das vielfältige Konzertleben unserer Stadt und darüber hinaus. Dafür und für die leidenschaftliche Arbeit möchte ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den vielen Förderern sehr herzlich bedanken.

Viele Dresdnerinnen und Dresdner verfolgten die spannende Entwicklung zum Kraftwerk Mitte. Das entstandene Kulturzentrum am Wettiner Platz mit Staatsoperette, Theater Junge Generation, Bühnenwerkstätten und Unternehmen der Kreativwirtschaft stellt eine großartige Chance für Dresden dar. Sie besteht vor allem auch darin, dass an zentraler Stelle in Dresden in einem Kulturbetrieb verschiedene Sparten und Träger zusammenwirken.